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Was ist ein Klischee (auch Cliché)?

Im Druckwesen bezeichnet der Begriff Klischee eine Hochdruckvorlage. Es besteht aus beim modernen Flexodruck aus Photopolymer. Photopolymerdruckplatten werden entweder aus flüssigem Harz (Monomer mit Zusatzstoffen wie Photoinitiatoren) gegossen, oder als unbelichtete Flexodruckplatte geliefert. Nach einer Rückseitenbelichtung, welche die Unterseite des Klischees aushärten lässt, werden die Teile der Druckform, welche die Farbe übertragen sollen, mit einem Negativfilm übertragen und ebenfalls durch UV- Belichtung ausgehärtet (polymerisiert). Nicht druckende Bereiche werden mit Lösungsmittel (Wasser oder Naphta + Alkohole) ausgewaschen.

Alternativ zur fotomechanischen Klischeeherstellung wird für den Flexodruck auch die Laserdirektgravur genutzt, bei der ein Laserstrahl die nicht druckenden Flächen aus dem Klischee heraus schneidet. Dazu fährt der von einem Computer ein-/ausgeschaltete Laserstrahl das auf einen Zylinder aufgezogene, rotierende Klischee längs ab und lässt dass druckende Motiv erhaben stehen.

Klischeeplatten hinterlassen einen Rapportansatz bei vollflächigen Drucken, Mit Sleeves sind ansatzfreie Druckbilder möglich.

Klischeekosten

Klischeekosten werden nur einmalig anteilig bei der ersten Bestellung berechnet. Die Aufbewahrungszeit beträgt üblich 10 Jahre.

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